Dreh- und Angelpunkt unseres Konzeptes ist ein von der Stadt Bühl zur Verfügung gestellter Raum. Dieser sollte bestenfalls im Keller oder Erdgeschoss liegen, einen separaten Eingang und Zugang zu sanitären Anlagen haben. Zudem sollte die Möglichkeit einer Stromversorgung gegeben sein. Jedoch sind diese Kriterien keine Grundvorrausetzungen, wir sind uns sicher dass durchaus auch mit anderen Vorrausetzungen eine akzeptable Lösung gefunden werden kann.
Ausstattung und Gestaltung des Raumes sind ohne finanziellen Aufwand von Seiten der Stadt in Eigeninitiative durch Jugendliche und Materialspenden zu verwirklichen. Ebenso sind wir uns sicher, dass Strom und Wasserkosten durch einen laufenden Betrieb mit Getränkeverkauf und Spenden selbst übernommen werden kann und somit kein zusätzlicher finanzieller Aufwand für die Stadt Bühl entsteht. Zudem ist die Gründung eines Trägervereins eine Überlegung zum Ausschluss von Haftungsproblemen oder Verantwortungsansprüchen gegenüber der Stadt.

Grundsätzlich soll die Verantwortung über dem Raum auf jedenfall aber bei den Jugendlichen liegen, die ihn Nutzen und gestalten. Überlegungen wie ein demokratisch gewähltes „Betriebsgremium“ o. Ä. sind noch nicht ausgereift, jedoch sind wir uns einig, dass eine gerechte und basisdemokratische Lösung schnell gefunden werden kann.
Der letztendliche wöchentliche Betrieb hängt natürlich von den Jugendlichen ab, die sich aktiv einbringen. Überlegungen wie Vernissagen von jungen Künstlern, oder Vorträge sind für uns ebenso Bestandteil eines durchaus kulturellen Konzepts wie die Möglichkeit der Nutzung für Workshops oder auch private Feiern usw.